A Causa dell'amore - alexanderbolz-film

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A Causa dell'amore

Exposés für Dokumentarfilme

(c) Alexander Bolz - Film.Verlag.Medien
Dokumentarfilm / ca. 45min. / HDCam / Format: 16:9 / Farbe
(Realisierung noch offen)


Dokumentarfilm
„ A causa dell’amore!“ –
Die Generation der Gastro-Italiener auf der Suche nach ihrer Heimat


Der Dokumentarfilm umkreist den Begriff ‚Heimat’ im Leben der Generation der Gastro-Italiener. Seit etwa 20 Jahren sind sie in Deutschland. Sie sind heute Ende Dreißig. Sie waren die ersten Ausländer, die hier Restaurants eröffneten. Sie bringen uns ihre Küche und Lebensart; aber bewahren sie sich damit vielleicht auch ein Stück ‚Heimat’?

Es ist spät; die letzten Gäste sind im Aufbruch. Wir sitzen zusammen mit Salvatore dem Wirt. Enzo, der Koch, wischt den Boden der Küche und Adriana, Salvatores kleine Schwester, richtet die Tische für den nächsten Tag.

Salvo kommt aus Rosolini, einem kleinen Ort von zwanzigtausend Seelen in der Provinz Noto, im Süden Siziliens.
„Als junger Mann hat man dort keine Möglichkeit, sich selbständig zu machen. Du bist immer von Papa und Mama abhängig. Arbeit gibt es dort immer nur für einige Monate. Was ich hier geschafft habe, wäre dort unmöglich. Wenn Du da keinen Namen hast, hast Du verloren; wenn Du keinen kennst, hast Du verloren. Ohne Raccomandazione läuft nichts.“

Salvo fühlt sich hier zuhause. Er ist 39; seit 20 Jahren ist er in Deutschland. Seine Jugend verbrachte er in Sizilien bei den Großeltern, da die Eltern als Gastarbeiter nach Deutschland gingen. Elektriker hat er gelernt, doch Arbeit gab es keine in seinem Heimatort und so kam er hierher.
Vor 18 Jahren hat er sein Restaurant eröffnet. In den ersten Jahren war es nicht einfach; heute gehört ihm das Haus.
„Ich habe es nie bereut. Alle sagen mir da unten: Mensch, du hast es gut gemacht.“

„Ich sage immer, ich möchte zurück; die Herzen sind da; hier ist der Verstand; hier möchte ich nicht sterben.“ Enzo hat sich zu uns gesetzt, in seinen Augen sieht man die Sehnsucht.
„Was ist Deine Heimat?“ frage ich.
Salvo: „Das ist schwierig.“
Enzo: „Das Herz sagt Italien.“

Aber was ist das Herz? – Was ist der Verstand? –
Wer sind diese Italiener, die uns den schnellen Mittagstisch servieren oder den romantischen Abend mit lukullischen Genüssen vollenden? Was ist für sie Heimat? –
Haben sie hier eine neue Heimat gefunden? Oder ist Deutschland für sie das „frostige Exil?“ –

Ist es der Geburtsort in Sizilien? –
Ist Heimat dort, wo die Wurzeln sind? Sind dort Wurzeln? –


Also machen wir uns auf die Suche; setzen wir die Annäherung an die ‚Heimat’ fort, indem wir unsere Gastro-Italiener begleiten nach Sizilien.
Was geht in ihnen vor auf dieser Reise?
Was verändert sich?
Wie empfinden sie, wenn sie dort sind, im Ort ihrer Geburt; ihrer Kindheit und Jugend?

Die Reise geht mit dem Schiff über Genua nach Palermo. Und von dort mit dem Wagen durch das Innere der Insel an die Südküste, nach Rosolini, einer kleinen Stadt in der Provinz Noto.

Dort gehen wir auf Spurensuche...

Und wir finden, was unsere Gastro-Italiener zurücklassen mussten, als sie sich mit 18 oder 20 entschlossen, nach Deutschland zu gehen: die Sonne, das Meer, das wunderbare Licht, die einmaligen Farben des Südens und – last not least: la cucina italiana, wie sie nur dort ist!

Aber ist das ‚Heimat’? –

Drehorte sind in Deutschland und in Italien; die Seereise von Genua nach Palermo, die Fahrt durch das Inselinnere und die kleinen Kommunen an der Südküste Siziliens.



 
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